Zwangsvollstreckung

Im Rahmen der Zwangsvollstreckung geht es in erster Linie um die Beitreibung einer Forderung. Außergerichtlich wird dem säumigen Schuldner zunächst eine Zahlungsaufforderung zugesandt. Reagiert der Schuldner darauf nicht, ist es notwendig Titel zu erwirken, aus denen dann die notwendigen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ergriffen werden können. Derartige Titel können zum einen im so genannten Mahnverfahren (Vollstreckungsbescheid) erwirkt werden oder auch regulären gerichtliche Verfahren (Urteil).

Im Mahnverfahren wird zunächst auf elektronischem Weg durch mein Büro ein Mahnbescheid, ein Titel im vorstehenden Sinn, bei dem zuständigen Mahngericht beantragt, der nach Ablauf einer zweiwöchigen Widerspruchsfrist zu einem Vollstreckungsbescheid wird. Dieser Vollstreckungsbescheid ist ein Titel mit dem sodann die verschiedenen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ergriffen werden können. Mit einem rechtskräftigen Mahnbescheid oder Urteil kann eine Forderung 30 Jahre lang durchgesetzt werden, wobei natürlich unter der Vielzahl der Vollstreckungsmöglichkeiten die effektivste ausgewählt wird.

Zu meiner Tätigkeit gehört es auch, auf Wunsch Bonitätsauskünfte sowie Einwohnermeldeamtsanfragen einzuholen. Diese Auskünfte können durch das von mir verwendete Computersystem schnell und sicher erfragt werden.